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01.12.: Auf der
29. Internationalen Briefmarken-Börse Ende Oktober in
Sindelfingen konnte man sich am Stand der Deutschen Post
ablichten und das Porträt zusammen mit einem Hintergrundmotiv
auf die am 13. Oktober erschienene Blankoganzsache "Deutsche
Erfindungen" aufdrucken lassen. Vier verschiedene
Hintergrundmotive aus Sindelfingen standen zur Auswahl. Jede
Ganzsache kostete 1,90 Euro.01.12.: Zur Freimachung
von Standardbriefen deutschlandweit gibt die Deutsche Post AG
zum 2. Januar 2012 das neue selbstklebende Markenset
"Nationalpark Jasmund" heraus. Enthalten sind zehn
selbstklebende SPWz "Nationalpark Jasmund" aus der Serie
"Deutsche National- und Naturparke" à 55 Cent, die am selben Tag
auch naßklebend erscheinen. Das Set kostet 5,50 Euro.
01.12.: Auch in 2012 erscheinen parallel zu der
naßklebenden SPWz-Serie "Für die Wohlfahrtspflege" ein Markenset
mit zehn und eine Markenbox mit 100 selbstklebenden
Sonderpostwertzeichen à 0,55 + 0,25 Euro Zuschlag zugunsten der
Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege e.V. Der
Verkaufspreis des Sets beträgt 8 Euro und der der Markenbox 80
Euro. Ersttag ist der 2. Januar 2012.
01.12.: Der Weihnachtsmann erhält jedes Jahr
Hunderttausende von Briefen aus aller Welt, die an das
Hauptpostamt des Weihnachtsmannes an den finnischen Polarkreis
geschickt werden. Seit den neunziger Jahren können Kunden auch
selber Briefe vom Weihnachtsmann bestellen. Der Weihnachtsmann
ist immer auf dem neuesten Stand, und als Neuheit für die
kommende Weihnacht bietet die Itella Posti Oy die Möglichkeit
an, einen Brief vom Weihnachtsmann auch per Smartphone zu
bestellen. Die Telefon-App Santa's Letter erhält man kostenlos
im App Store, im Android Market und im Ovi Store. Der bestellte
Brief vom Weihnachtsmann kostet 7 Euro. Als Zahlungsmittel
können Visa- und Euro/MasterCard-Kreditkarten verwendet werden.
Im Zusammenhang mit der Bestell-App für den Brief erhält der
Kunde weihnachtliche Stimmung für sein Handy, z.B. Fotos vom
Hauptpostamt des Weihnachtsmannes, Schnee und Weihnachtsmusik.
Der Brief des Weihnachtsmannes wird dem Empfänger mit
Weihnachtsbriefmarken und dem Poststempel des Polarkreises
versehen an jede beliebige Adresse weltweit geschickt. Der Brief
trägt natürlich auch die Unterschrift des Weihnachtsmannes. Der
eigentliche Inhalt des Briefes ist eine Überraschung für den
Empfänger. Erhältlich sind die Briefe außer auf Finnisch und
Schwedisch auch auf Englisch, Deutsch, Japanisch, Chinesisch,
Französisch, Spanisch, Russisch, Italienisch und Holländisch.
Die Illustration des Briefes vom Weihnachtsmann stammt von der
finnischen Künstlerin Minna Immonen. Der letzte Bestelltag für
den Brief des Weihnachtsmannes ist Freitag, der 9. Dezember
2011.
01.12.: Wie aus der "Deutschen Briefmarken-Revue" (DBR) zu
erfahren ist, übernimmt Oliver Brandes ab 1. Januar 20212 den
Aufgabenbereich "Leiter Philatelie" bei der Deutschen Post in
Bonn. Brandes ist schon seit einigen Jahren im Bereich
Philatelie tätig und leitet bereits seit dem 1. Juli 2011 die
für den Bereich Philatelie zuständige Abteilung der Zentrale.
Der bisherigen Leiter der Niederlassung Philatelie, Stefan
Friedl, übernimmt weiterführende Aufgaben. Friedl wird künftig
die neu formierte "Niederlassung Privatkunden/Filialen" mit Sitz
in Weiden leiten. Er übernimmt damit die Gesamtverantwortung für
die neue Organisationseinheit, die aus der bisherigen
Niederlassung Philatelie und den Serviceeinheiten des Bereichs
Filialen bestehen wird.
01.12.: Mit der Veröffentlichung des "kompletten"
Ausgabeprogramms für 2012 informierte die Deutsche Post auch
über die selbstklebenden Marken, die im Laufe des nächsten
Jahres erscheinen sollen:
- 2. Januar - 55 Cent "Nationalpark Jasmund", 55+25 Cent
"Wohlfahrt: Rubin" (Marken-Set + -Box);
- 9. Februar - 45 Cent "Schmalspurbahnen im Harz", 145 Cent
"Matthäus Daniel Pöppelmann";
- 1. März - 55 Cent "Frühjahrsferien" (Promotionset zu zehn
Stück), 2 x 55 Cent "Luchs und Elch";
- 12. April - 90 Cent "Joseph von Fraunhofer";
- 2. Mai - 55 Cent "Fußball" (Promotionset zu zehn Stück);
- 2. Juli - Promotion-Set "Bienen" zu zehn Stück (enthalten ist
MiNr. 2799);
- 2. November - 55+25 Cent "Weihnachten"; Promotion-Set
"Sixtinische Madonna" zu zehn Stück.
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01.11.: Die
Internationale Briefmarken-Börse Sindelfingen 2011 bleibt ein
deutschland- und europaweites Top-Ereignis der
Briefmarkensammler. Davon zeigte sich Projektleiter Jan Billion
- der auch Herausgeber der "Deutschen Briefmarken-Revue" (DBR)
ist - überzeugt. Die Mischung aus populären und hochwertigen
Elementen sowie umfassender persönlicher Beratung durch die
Vereine und Verbände sei wieder bestens beim Publikum
angekommen. Der Fachhandel, die Postverwaltungen und die Verlage
aus dem In- und Ausland zeigten sich am Ende der dreitägigen
Veranstaltung mit den erzielten Umsätzen überwiegend zufrieden
bis sehr zufrieden. Das Vorziehen der Veranstaltungsfolge um
einen Tag auf den Turnus Donnerstag bis Sonnabend habe sich
insgesamt bewährt und werde deshalb auch im kommenden Jahr bei
Briefmarken-Börse Nummer 30 beibehalten. Es gab einen erstmals
in Deutschland ausgerichteten multinationalen Neuheitenwettbewerb mit 167 Exponaten aus vier Ländern. Die
Aussteller waren sehr kreativ, um Juroren und Publikum mit
Einfällen zu beeindrucken, die deutlich von den alten Regularien
abweichen und wurden dafür mit Geldpreisen belohnt. Sieger wurde
der Saarbrücker Günter Litwinschuh mit seinem Exponat "Mailart".
Stark zeigten sich die Schweizer Teilnehmer, die Rang 2 bis 5
belegen. Bei der Deutschen Post wurden die Sonderstempel "125
Jahre Automobil" und der zum Neuheitenwettbewerb am meisten
eingesetzt. Die Sammler fragten nicht nur nach Sondermarken,
sondern immer wieder auch nach den Dauerwerten der Serie
"Blumen". Der Jugendbereich stand in diesem Jahr ganz im Zeichen
der Indianer. Die speziell für jugendliche Sammler ausgerichtete
Ausstellung Grande JUPEX AMERICANA hatte deutschlandweit
Resonanz bei Ausstellern und Fachpresse. Die Jurybewertungen
waren so gut, daß 18 der 19 auf Rang 1 gezeigten Exponate die
Berechtigung für internationale Ausstellungen erhielten.
Hochwertige Philatelie zeigte sich besonders in der
postgeschichtlichen Ausstellung mit Teilnehmern aus sechs
verschiedenen europäischen Ländern, sondern auch im
dazugehörenden Symposium und im Forum, wo einer der Referenten
sogar aus Haifa (Israel) kam. Die Postgeschichte soll im
kommenden Jahr mit zusätzlichen Exponaten italienischer Sammler
ausgeweitet werden. Außerdem ist
eine neue
Wettbewerbsklasse für moderne Postgeschichte geplant. Das
erstmals ohne Eintrittsgebühr offene Symposium war entsprechend
gut besucht und wird auf CD und in den DASV-Rundbriefen
dokumentiert. Der erstmals verliehene Rauhut-Literaturpreis für
besonders gute Rundbriefe ging an die Arbeitsgemeinschaft
"Bayern (klassisch)". Er ist mit 1500 Euro dotiert. Den
Vize-Rang belegt die Motivgruppe Musik. Der Termin der kommenden
Internationalen Briefmarken-Börse Sindelfingen steht bereits
fest: 25. bis 27. Oktober 2012.
01.11.: Erst nach dem Ausgabetag 13. Oktober - gleichzeitig
Ersttag der eingedruckten Marke - meldete die Deutsche Post die
Herausgabe einer neuen Blankoganzsache "Deutsche Erfindungen",
die kleineren Verbänden oder Vereinen die Möglichkeit gibt,
diese nach eigenen Entwürfen gestalten zu lassen. Eingedruckt
ist der 55-Cent-Wert "Technik" aus der Serie "In Deutschland zu
Hause - Einfallsreichtum" vom 13. Oktober. Die Herstellung
erfolgte im Mehrfarben-Offsetdruck der Fa. Deutscher
Philatelie-Service GmbH, Wermsdorf. Die Blankoganzsache ist nur
in Verpackungseinheiten à 100 Stück erhältlich. Der Preis
beträgt 65 Euro.
01.11.: Wie die Deutsche Post AG heute bekannt gab,
verschiebt sich ein Ausgabetag im Jahre 2012. Demnach erscheinen
die Juni-Neuheiten nicht am 7., sondern am 14. des Monats.
Welche Neuheiten an welchen Tagen herauskommen, steht allerdings
immer noch nicht fest. Dem Vernehmen nach will das BMF das
Ausgabeprogramm 2012 mit Ausgabedaten erst im November
veröffentlichen!
01.11.: Philatelie vom Feinsten bietet die 49.
AIX-PHILA-Auktion am 25. und 26. November in Aachen: Die wohl
bekanntesten altdeutschen Marken, der schwarze Bayern-Einser
sowie der Sachsen-Dreier in der seltenen braunroten Variante,
kommen in jeweils bester Qualität zu Schätzpreisen von 700 bzw.
4000 Euro unter den Hammer. Aber auch weniger bekannte Marken
aus dieser Zeit, z.B. aus Bremen, suchen ihre Liebhaber. Kaum
jemals in einer solchen Fülle angeboten präsentieren sich die
sogenannten "Futschau-" und "Tsingtau"-Provisorien aus der Zeit
des chinesischen Boxeraufstandes, Marken zu 10 Pfennig, die mit
"5 Pf." überdruckt wurden. Das spektakulärste Stück dabei ist
ein senkrechtes Typenpaar aus Kiautschou, von welchem vielleicht
gerade noch ein Dutzend weltweit existieren dürfte Sehr
reichhaltig und qualitativ hervorragend ist das Angebot von
Zusammendrucken und Markenheftchen des Deutschen Reiches, ebenso
von Danzig, Memel und der Sowjetischen Besatzungszone.
Nachkriegsdeutschland ist mit allem, was Rang und Namen hat
(Posthornsätze, Währungsblocks usw.), wie üblich gut vertreten.
Grönland schickt eine Reihe seltener Paketpotomarken ins Rennen,
die Schweiz u.a. eine "Basler Taube". Vor den Briefmarken werden
Münzen mit einer großen Menge an Gold und Silber versteigert.
Den traditionellen Höhepunkt der Auktion bilden mehr als 2000
Sammlungen, Posten und ganze Nachlässe mit Schätzpreisen, die
bei 10 Euro beginnen und so auch manchem Sammler mit kleinem
Geldbeutel große Chancen eröffnen. Zahlreiche Ländersammlungen
starten allerdings erst im vierstelligen Bereich, eine
Spezialsammlung Danzig gar erst bei 10 000 Euro. Das
bemerkenswerteste Objekt, eine sechsbändige, mit etlichen
Besonderheiten und Briefen gespickte Kollektion "Deutsche
Lokalausgaben", startet mit 20 000 Euro. Eine Fülle
Motivsammlungen - u. a. "Sport" in 80 Steckbüchern für 10 000
Euro - beschließt diese an unberührten Objekten dieses Mal
besonders reich.
01.11.: Ungeachtet der Turbulenzen an den internationalen
Finanzmärkten wurden bei der Heinrich-Köhler-Auktion Ende
September in Wiesbaden Spitzenpreise für seltene Briefmarken und
Briefmarkensammlungen verzeichnet. Dabei zeigte sich einmal
mehr, daß sich Briefmarken und postgeschichtliche Philatelie
weiterhin starker Nachfrage auch in Zeiten der Weltfinanzkrise
erfreuen. Der höchste Zuschlag der Auktion ging mit 180 000 Euro
an einen Brief vom Erstausgabetag 1. Juli 1850 des "Sachsen
Dreiers"! Sächsische Destinationen stark nachgefragt Weitere
herausragende Ergebnisse wurden auffällig häufig bei vollständig
belassenen Sammlungen erzielt. So wurde eine Kollektion
"Königreich Bayern" von 25 000 Euro Startpreis auf 125 000 Euro
gesteigert; eine Sammlung "Königreich Sachsen" von 30 000 Euro
auf 90 000 Euro. Eine Sammlung "Briefmarken und Briefe der
Altdeutschen Staaten" kletterte von 100 000 auf 135 000 Euro.
Herausragende Ergebnisse verbuchten auch Briefe aus dem
Königreich Sachsen adressiert in die ganze Welt. Zumeist Sammler
aus Fernost und Amerika ersteigerten die seltenen Belege nach
China, Java, Uruguay und Peru. Eine Fünf-Farben-Frankatur der
Ausgabe Johann 1855 nach Canton in China gelaufen realisierte 42
840 Euro (inkl. Aufgeld). Eine Kombinationsfrankatur mit
Wappenausgabe 1863 und englischer 1-Schilling-Marke über
Alexandrien nach Shanghai gelaufen lag im Ergebnis über 38 000
Euro (inkl. Aufgeld). Von 3000 auf 21 000 Euro zog eine 17
Neugroschen-Johann-Frakatur nach Uruguay, einer der seltensten
Auslandsbriefe dieser Ausgabe. Bemerkenswert auch etliche Lose
aus dem Hauptkatalog, z.B. eine Marke des Deutschen Reiches von
1932 mit dem Werteindruck "Rdf" statt "Rpf" (Reichspfennig). Es
handelt sich um eine der seltensten Abarten des Deutschen
Reiches, von der kaum Einheiten bekannt sind. Dieses Stück war
einem Liebhaber stolze 20 825 Euro (inkl. Aufgeld) wert.
Insgesamt wurde ein Ergebnis von fast 5 Millionen Euro
(Auktionszuschlag plus Aufgeld, ohne Mehrwertsteuer) erzielt.
Geschäftsführer Dieter Michelson erklärte das überaus
erfreuliche Auktionsergebnis auch mit den Ereignissen an den
Finanzmärkten der letzten Monate. Nachdem zahlreiche Anleger mit
komplex strukturierten Kapitalanlagen erhebliche Verluste
erlitten haben, wenden sie sich nun wieder Sachwerten mit
zusätzlichen emotionalen Werten zu. Die Furcht vor zukünftiger
Inflation im Euro-Raum verstärkt den Trend zur "Philatelie als
konservatives Anlageobjekt mit Spaß-Faktor".
01.11.: Das Auktionshaus Felzmann versteigerte im Rahmen
seiner 134. Internationalen Auktion vom 8. bis 12. November 2011
außergewöhnliche Objekte der Zeppelin- und Flugpost. Die am 10.
November stattfindende Spezial-Auktion zog das Interesse vieler
Sammler aus dem In- und Ausland auf sich. Direkt im Anschluß
folgte eine weitere Sonderauktion, auf der über 1000 Lose mit
italienischem Material im Blickpunkt standen. Die Aerophilatelie,
vor allem die Historie der Zeppeline und ihre legendären
Fahrten, ist heute noch ein spannendes Forschungs- und
Sammelfeld. Dabei zählt die Polarfahrt 1931 zu den wichtigsten
Fahrten überhaupt. Das liegt nicht nur an den zum großen Teil
ästhetisch sehr ansprechenden Belegen. Es sind unter anderem die
verschiedenen Auflieferungs-, Ankunfts- und Bordpoststempel, die
der Fahrt in der Postgeschichte eine ganz besondere Bedeutung
geben. Die hohe Bedeutung kannte auch John Duggan, der ein
begeisterter Sammler war und nicht nur den Wert sah, sondern
auch mit viel Liebe und großer Fachkenntnis seiner Leidenschaft
nachging. Er gründete die Zeppelin Study Group und leitete diese
bis zu seinem Tod. Er widmete sich der Zeppelin-Forschung,
verfaßte umfangreiche Schriften und galt international als einer
der wichtigsten Zeppelin-Experten. Seine Sammlung an
Zeppelinpost wuchs über die Jahre immer mehr, und die
Sammlerwelt kann froh darüber sein, da John Duggan seine
Begeisterung zur Philatelie an seinen Sohn Michael weitergab.
Michael Duggan führte die Forschungssammlung weiter und
komplettierte sie. Die Schwerpunkte der Sammlung liegen bei der
Polarfahrt 1931, aber auch die Nordlandfahrt spiegelt sich in
ansprechenden Objekten wider. Außerdem waren John und Michael
Duggan sehr interessiert an Zuleitungen von Afghanistan bis
Vatikan. Die Anzahl der philatelistischen Besonderheiten war
derart groß, daß sich das Auktionshaus Felzmann schnell
entschloß, eine Spezial-Auktion zu veranstalten und einen
Sonderkatalog aufzulegen. Doch nicht nur die "Forschungssammlung
John und Michael Duggan" wirde auf der 134. Felzmann-Auktion
aufgelöst. Auch Positionen aus vier weiteren
Ausstellungssammlungen zählten zu den Schwerpunkten des
Zeppelin-Spezial-Angebotes, das mehr als 1700 Positionen umfaßte.
Es sind vor allem Zeppelinbelege aus den Jahren 1930 bis 1933.
Außerordentlich groß ist die Auswahl an Briefen, die zur
Südamerika-, Polar- und Chicagofahrt befördert wurden.
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09.10.: Vor einigen
Monaten forderte Post-Chef Frank Appel unüberhörbar eine
Portoerhöhung zur Deckung der gestiegenen Kosten in der
Briefsparte. Seitdem treibt die Deutsche Post die Planungen
voran, wie in der aktuellen Ausgabe der "Deutschen
Briefmarken-Revue" (DBR) zu lesen ist. So soll das Porto für
einen Standardbrief im Inland von 55 Cent auf 60 Cent steigen.
Drastische Preissprünge sind bei den Zusatzleistungen in der
Planung. Das Übergabe-Einschreiben soll künftig 2,50 statt
bisher 2,05 Euro kosten. Die Vorbereitungen für neue
Dauerserien-Werte sind bereits angelaufen. Die Deutsche Post
scheint also optimistisch zu sein, dass sie mit ihrem Antrag auf
Portoerhöhung durchkommt. Bis jetzt hat sich die
Regulierungsbehörde, die dem Antrag zustimmen muss, allerdings
noch nicht geäußert!09.10.: Neu ist die Idee nicht:
Gut ein Jahr vor den Olympischen Sommerspielen 2012 in London
hat die Britische Post beschlossen, jeden britischen
Goldmedaillengewinner - ob im Einzel oder in der Mannschaft -
mit einer Sondermarke zu ehren. Wenn sich die Leistungen von
Peking 2008 fort-setzen, kommt einiges auf die Sammler zu.
Damals gewann Großbritannien 19 Goldmedaillen!
09.10.: Als Neuauflage mit aktualisiertem
Vorderseiten-Design erscheint zu der am 1. November 2011
beginnenden Winterpromotion-Aktion im Filialbereich das
Markenset "Engel und Taube". So berichtet die DBR in ihrer
aktuellen Ausgabe. Es enthält je fünf selbstklebende
Sonder-postwertzeichen "Engel" bzw. "Taube" zu 55 Cent aus der
Serie "Post" 2010 und kostet 5,50 Euro. Da es sich um eine
optisch geringfügig modifizierte Version des bereits im Vorjahr
erschienenen Promotion-Markensets vom 2. November 2010 handelt
(auf der Vorderseite ist der Hinweis "Briefmarken für Sendungen
bis 20 g und 235 x 125 x 5 mm." entfallen), gibt es aus diesem
Grund keinen gesonderten "Erstverwendungsstempel". Damit wird
auch der Erstverkaufstag, der in einigen Bundesländern Feiertag
ist ("Allerheiligen"), kein Problem für Sammler.
09.10.: Die Lizenzverhandlungen zwischen dem
Bundesministerium der Finanzen und der Deutschen Post stehen -
laut DBR - vor dem Abschluss! Bekanntlich darf die Deutsche Post
noch bis Ende nächsten Jahres die vom BMF herausgegebenen
Briefmarken exklusiv vertreiben. Für den Zeitraum danach gab es
eine europaweite Ausschreibung, in der die Deutsche Post
anscheinend der einzig ernst zu nehmende Kandidat war. Mit einer
Vertragsunterzeichnung ist noch in diesem Jahr zu rechnen. Der
neue Lizenzvertrag läuft sieben Jahre mit einer Option für drei
weitere Jahre.
09.10.: Alle zwei Jahre vergibt ASCAT, die Organisation
der international führenden Herausgeber von philatelistischen
Katalogen, Alben und Zeitschriften, den "ASCAT Grand Prix" - den
vielleicht renommiertesten Preis in der Philatelie. In diesem
Jahr hat das ASCAT-Komitee ihre Durchlaucht, Fürst Albert II von
Monaco, als Preisträger gewählt. Bereits seit mehreren Jahren
unterstützt und fördert Fürst Albert II die Philatelie. Auch in
diesem Jahr hat er wiederum das Patronat für die Ausstellung "MonacoPhil
2011" übernommen. Diese alle zwei Jahre stattfindende
internationale Ausstellung philatelistische Raritäten wird vom
Club de Monte Carlo organisiert. Fürst Albert II kommt aus einer
Familie engagierter Philatelisten. Sein Großvater, Fürst Albert
I, hat eine fantastische Briefmarken-Sammlung zusammengetragen,
die von Fürst Luis II weitergeführt wurde und schließlich den
Grundstock der Sammlung des monegassischen Postmuseums bildete.
Das Museum wurde vom späteren Fürsten Rainer III 1950 gegründet.
Mit der Entgegennahme des ASCAT-Grand-Prix am 2. Dezember 2011
beim Gala-Dinner der internationalen Ausstellung "MonacoPhil",
neigt sich für den frisch vermählten Fürst Albert II ein sehr
ereignisreiches Jahr dem Ende zu. Die monegassische Post würdigt
das Ereignis mit der Ausgabe einer Sonderbriefmarke. Die
Markenabbildung zeigt den ASCAT-Preis, eine Glas-Skulptur in den
Farben des Fürstentums Monaco und der Grimaldi-Familie, die vom
international bekannten schwedischen Glas-Künstler Hakan
Gunnarsson entworfen und geschaffen wurde.
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12.09.:
Entgegen den sonst üblichen Gepflogenheiten soll
Alt-Bundeskanzler Helmut Kohl noch zu Lebzeiten eine Sondermarke
bekommen (siehe Erstmeldung in der DBR 2/11, Seite 3).
Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble kündigte sie für dieses
Jahr an. Schon im Frühjahr gab es aber Verzögerungen. Angeblich
bestand Kohl auf der Nennung all seiner akademischen Titel auf
der Marke - eine künstlerische Bürde, die der Kunstbeirat
offenbar nicht tragen wollte. Auch die beabsichtigte Farbe
schien dem CDU-Politiker nicht zu gefallen. Seitdem ist das
Vorhaben nicht entscheidend vorangekommen, so das sich mancher
fragt, ob die Kohl-Marke überhaupt noch erscheint. Sicher ist
jedenfalls, dass das in diesem Jahr nicht mehr nicht mehr
passieren wird!
12.09: Die
"Deutsche Briefmarken-Revue" bringt in ihrer aktuellen Ausgabe
einen interessanten Kommentar über den angeblich desaströsen
Zustand des BDPh: "Daß es im Innern des Bund Deutscher
Philatelisten (BDPh) längst nicht so harmonisch zugeht, wie das
nach außen hin den Anschein hat, wussten Insider schon länger.
Das die Gräben inzwischen nahezu unüberwindbar tief sind,
offenbarte die Hauptversammlung, die im Rahmen des 112.
Deutschen Philatelistentages am 3. September in Wuppertal
stattfand. Erste Risse zeigten sich schon bei der Wahl des neuen
Schatzmeisters. Lars Böttger, der nach dem Rücktritt von Franz
Fischer - ihm wurde für seine fast 13-jährige Amtszeit mit
Applaus gedankt - das Amt schon fast ein Jahr kommissarisch
geführt hatte, bewarb sich um dessen Nachfolge. Da er aus seiner
konsequenten und angesichts der Finanzlage erforderlichen
Sparpolitik keinen Hehl machte, gab es schon im Vorfeld in den
Landesverbandsspitzen Rumoren. 11 889 Gegenstimmen bei der
geheimen Wahl - rund 20 Prozent der gültigen Stimmen - waren da
wohl als Mahnung zu verstehen, den Rotstift nicht zu sehr und
vor allem nicht an der falschen Stelle anzusetzen. Wie die
Interessenlage der meisten Landesverbände ist, zeigte die
Diskussion um die Haushaltspläne für 2012 und 2013. Böttger
plante einen auf den ersten Blick drastischen Einschnitt bei den
Zuschüssen für Ausstellungen und erntete massiven Protest vor
allem der süddeutschen Mitgliedsverbände. Dabei beruhten seine
Zahlen auf den bis dato vorliegenden Anträgen, d.h., jeder
Verein, der für die Jahre 2012 und 2013 eine Ausstellung
beantragt hat, bekommt den üblichen Zuschuss! Die Reduzierung
dieser Position ist vielmehr ein Abbild der tatsächlichen, seit
Jahren zu beobachteten Entwicklung, dass sich immer weniger
Ausrichter für Rang- und ähnliche Ausstellungen finden. Wer
aufmerksam zuhörte, vernahm aus dem Auditorium nach Abschluss
der Diskussion den Vorschlag, die Haushaltspläne sollten vom
Verwaltungsrat, der aus den Vorsitzenden der Landesverbänden
besteht, überarbeitet und dann dem Vorstand vorgelegt werden.
Diese Umkehrung der Geschäftsführung - nicht der Vorstand,
sondern das Kontrollorgan Verwaltungsrat macht das Tagesgeschäft
- ist offenbar inzwischen im BDPh Fakt und beschwor einen Eklat
herauf, als über die Zukunft der Philatelistentage abgestimmt
werden sollte. BDPh-Präsident Dieter Hartig hatte schon vor
längerem verkündet, daß es in seiner, bis 2013 laufenden
Amtszeit beim jährlichen Philatelistentag bleibt. Eine Mehrheit
der Landesverbände im Verwaltungsrat war da anderer Meinung und
wollte einen Zwei-Jahres-Rhythmus zusammen mit dem Bundestag
einführen, also das nächste Mal wieder in 2013. Wolfgang Maaßen
machte stellvertretend für das Organisationskomitee der IPHLA
2012 in Mainz das Angebot, den 113. Deutschen Philatelistentag
ebendort kostenneutral durchzuführen. Gerhard Weiß,
Ehrenvorsitzender des Verbandes der Philatelisten in NRW - einem
Verband, der die Tradition der Philatelistentage pflegt und lebt
- unterbreitete den Kompromissvorschlag, die Abstimmung um zwei
Jahre zu verschieben, da es für 2012 ein "kostenloses" Angebot
gäbe und 2013 in jedem Fall ein Philatelistentag sein solle.
Doch die Front derer, die nach über 120 Jahren den
Jahresrhythmus nicht mehr wollten, war nicht aufzuweichen. Da
nützte auch der Hinweis von BDPh-Präsident Hartig nichts, daß
die Kosten der jährlichen Philatelistentage bisher durch eine
großzügige Spende eines Versandhauses weitgehend gedeckt wurden.
Sein Einwurf führte aber zum eigentlichen Kern der Sache, daß
nämlich die Landesverbände in erster Linie die Kosten für die
Delegierten einsparen wollen. Auf die Idee, daß man dazu
beispielsweise auch die Anzahl der Offiziellen reduzieren
könnte, schien niemand gekommen zu sein. Was bleibt, ist ein
Scherbenhaufen: ein demontierter BDPh-Präsident, ein
Verwaltungsrat, der seine Aufgabe in bedenklicher Weise
abwandelt, Landesverbände, die 2009 gegen Beitragserhöhungen und
2011 gegen Aufgabenkürzungen stimmen, brüskierte Vertreter
anderer Verbände, auf deren Anwesenheit offenbar kein Wert mehr
gelegt wird, und der mitgliederstärkste philatelistische Verband
in Deutschland, der auf dringende Zukunftsfragen keine Antwort
hat. Zwar wurden nach jahrelangem Hin und Her die (vagen)
Vorschläge einer Zukunftskommission angenommen, aber konkrete
Lösungen für die aktuellen, nicht wirklich neuen Probleme - ein
jährlicher Schwund von 1800-2000 Mitgliedern und deutlich
geringere Einnahmen auch durch sinkende Zuwendungen der Stiftung
zur Förderung der Philatelie und Postgeschichte - gab es von
keiner Seite. Daß ein Kernproblem die Basis selbst ist, zeigte
sich nach der Festrede am Sonntag, als sich auch nach
dreimaliger Aufforderung kein Ausrichter für den
Philatelistentag 2013 finden ließ!"
12.09.: Mit einer tollen Eröffnungsfeier im Lichthof des
Museums für Kommunikation und einem Symposium, das Kenner aus
dem In- und Ausland zusammenführte, wurde Ende letzter Woche die
große Mauritius-Schau in Berlin eröffnet, die noch bis 25.
September läuft. 18 der berühmten Mauritius Post Office - acht
blaue und zehn orangerote - sind in den Stelen der abgedunkelten
Schatzkammer des Museums für Kommunikation ausgestellt. Nie
zuvor waren so viele der berühmten Mauritius-Marken an einem Ort
zu sehen. Wer die einzelnen Objekte aufmerksam studiert, dem
wird so einiges auffallen. Etwa die unterschiedliche Erhaltung
einzelner Stücke, besonders kraß bei einer orangeroten Mauritius
in Nachbarschaft zu dem zweifelhaften sogenannten "Limbo" oder
die unterschiedliche Größe der vermeintlichen "Ball Covers".
Absolut sehenswert ist auch die Begleitausstellung, die
Unbedarfte auf sehr intelligente Weise mit dem "Mythos
Mauritius" vertraut macht. Ohne Philatelie geht es dort
natürlich auch nicht. Aber der Schwerpunkt der kindgerechten und
breit gefächerten Schau liegt auf Informativem, Unterhaltsamen
(z.B. Ausschnitten aus einer Mauritius-Auktion) und Kuriosem
rund um die berühmtesten Briefmarken der Welt.
12,09.; Mit der "Trauermarke" gibt die Deutsche Post am
13. Oktober eine Sondermarke heraus, die keinen aktuellen Anlaß,
sondern von Bestattungsunternehmen und Privatpersonen in
Trauerfällen benutzt werden soll. Dementsprechend wird sie, im
Gegensatz zu anderen Sondermarken, über einen längeren Zeitraum
im Verkauf sein, wahrscheinlich bis sie in 2012 von einer
weiteren "Trauermarke" abgelöst werden wird. Ob sich dies später
auch in einer höheren Auflage ausdrückt, wird davon abhängen,
wie dieses Postwertzeichen angenommen wird.
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12.08.: Jährlich veranstaltet der Bundesverband Junger
Briefmarkenfreunde, die Deutsche Philatelisten-Jugend, den "Tag der
Jungen Briefmarkenfreunde". Mehrere Dutzend lokale Jugendgruppen
präsentieren sich im Zeitraum vom 30. Juli bis 16. Oktober. Das Motto
des diesjährigen TdJB lautet "Astronomie" - passend zu den im August
erscheinenden Plus-Marken für die Jugend. In unterschiedlichen Formen
präsentieren sich die Jugendgruppen, von Briefmarkenausstellungen über
Tauschtagen bis zu Aktionen in der Fußgängerzone. Bei fünf der Aktionen
werden Sonderstempel eingesetzt - am 14.08 in Sauensiek (Motiv
Carl-Friedrich Gauß), und in Bochum (Heinz Kaminiski, Gründer und Leiter
der Sternwarte), 10. September in Hamburg (Motiv Raumschiff und Sterne),
20.9. Berlin (Astronom Bruno H. Bürgel) und am 27.9. in Neuhardenberg
(Astronom Johann Georg Pawlitsch). Nähere Informationen zu den einzelnen
Veranstaltungen unter www.dphj.de in der Rubrik TdJB.
12.08.: Auf der "Gmunden 2011", einem Philatelistischen Salon im
Rang 2 und Rang 3 vom 26. bis 28. August im Kongreßhaus von Gmunden,
werden zwei Automatenwertzeichendrucker aufgestellt, die ATM's mit dem
Eindruck "GMUNDEN 2011" ausdrucken. Außerdem kommt ein
Sonder-Einschreibzettel zum Einsatz.
12.08.: Im Rahmen der Marken Edition 1 ist ein 62-Cent-Wert mit
dem Motiv "Muschelschnecke" erschienen. Muschelschnecken sind Weichtiere
und leben weltweit in Salz-, Brack- und Süßwasser; die Lebenserwartung
reicht von etwa einem Jahr bis zu ca. 300 Jahren. Am 2. August kommt ein
weiterer Wert zu 62 Cent heraus, der eine Klimt-Zeichnung trägt. Gustav
Klimt war ohne Zweifel einer der bedeutendsten österreichischen Maler
und einer der berühmtesten Vertreter des Wiener Jugendstils, auch Wiener
Secession genannt. Die abgebildete Klimt-Zeichnung heißt "Fischblut" und
wurde 1898 in der Zeitschrift "Ver Sacrum" veröffentlicht. Die Marken
kosten jeweils 2,10 Euro, im Abo 1,60 Euro. Als Bestandteil der Marken
Edition 8 ist seit 12. Juli ein Achterbogen "Augarten Porzellan" mit je
vier Marken zu 62 und 70 Cent erhältlich. Er kostet 9,90 Euro, im Abo
7,90 Euro. Die Marken Edition 20 wird am 9. August mit einem
Zwanzigerbogen "Österreichische Zweiräder" und am 16. August mit einem
Zwanzigerbogen "Pilze" fortgesetzt. Auf den Werten zu 62 (15) und 70
Cent (5) sind verschiedene Zweiräder und Pilzarten - Speisepilze und
giftige Pilze - zu sehen. Die Bogen kosten jeweils 19,90 Euro, im Abo
14,90 Euro.
12.08.: Zum Jubiläum "75 Jahre Tag der Briefmarke in Deutschland"
kommt am 11. August eine weitere Gedenkganzsache heraus. Der Tag der
Briefmarke geht auf eine Idee von Hans von Rudolphi (1884-1944) zurück.
Er wollte damit auf die Bedeutung der Briefmarke für die Post, die
Allgemeinheit und als Mittel zur völkerverbindenden Kommunikation
hinweisen sowie für das Sammeln als interessantes Hobby und seine
Organisationen werben. In Deutschland feierte man den Tag der Briefmarke
zum ersten Mal am 7. Januar 1936, dem Geburtstag von Heinrich von
Stephans. Eingedruckt ist das am selben Tag erscheinende
Sonderpostwertzeichen mit Zuschlag zum selben Anlass. Die Collage, mit
der der Umschlag illustriert ist, zeigt historische Briefmarken, die
anlässlich eines "Tages der Briefmarke" erschienen sind. Diese Marken
repräsentieren die Sammelgebiete Saarland, BRD, Deutsches Reich, DDR und
Berlin. Der Verkaufspreis der Ganzsache beträgt 1 Euro.. Ebenfalls am
11. August bringt die Deutsche Post eine Messeganzsache aus Anlass des
112. Deutschen Philatelistentages in Wuppertal vom 2. bis 4. September
2011 in Umlauf, auf der derselbe Wertstempel eingedruckt ist. Abgebildet
sind darüber hinaus u. a. Sonderstempel, die in der Vergangenheit zum Tag
der Briefmarke eingesetzt wurden. Der Verkaufspreis ist ebenfalls 1
Euro. Für beide Ganzsachen gibt es einen Erstverwendungsstempel Bonn.
Die Ganzsachen sind bei der Versandstelle in Wieden und auf Messen etc.
erhältlich.
12.08.: Die vierte 10-Euro-Silbermünze in diesem Jahr ist dem
bekanntesten Schelm aller Zeiten gewidmet: Till Eulenspiegel. Nach außen
spielte er den Narr. Seine Streiche, mit denen er Unzulänglichkeiten und
Missstände anprangerte, zeigten, daß er den meisten seiner Mitmenschen
intellektuell überlegen war. Für die Gestaltung der Eulenspiegel-Münze
zeichnete Friedrich Brenner (Diedorf) verantwortlich. Die Münze wurde in
München (D) geprägt. Sie hat einen Durchmesser von 32,5 mm. Nach dem
Beschluss der Bundesregierung wird sie in zwei Legierungen hergestellt:
Kupfer-Nickel-Legierung für die normalen Umlaufmünzen und aus Silber
(625 Silber/375 Kupfer) für die höherwertige Sammlerqualität
"Spiegelglanz". Welche Ausführung in welchen Mengen am Ausgabetag 14.
Juli zur Verfügung steht, ist noch nicht bekannt. |
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02.07.: Für über
fünf Jahren, am 4. Mai 2006, erschien im Rahmen der Dauerserie
"Blumen" ein Ergänzungswert zu 390 Cent mit dem Motiv "Feuerlilie",
was dem damaligen Porto für ein Päckchen entsprach. Mit der Anhebung
der Päckchen-Portos um 20 Cent auf 410 Cent und der Herausgabe einer
entsprechenden Wertstufe am 2. Januar 2010 verschwand die
"Feuerlilie" langsam aus dem Sortiment. Die zum 1. Juli 2011
vorgesehene Preisänderung bei Päckchen International (Päckchen EU:
8,90 Euro; Päckchen Welt: 15,90 Euro) führt am 7. Juli 2011 zur
Ausgabe des neues Ergänzungswertes zu 500 Cent "Enzian". Zusammen
mit der Dauermarke "Feuerlilie" können dann die neuen Päckchenpreise
International weiter mit zwei bzw. mit vier Briefmarken abgebildet
werden. Aus diesem Grund wird die Wertstufe zu 390 wieder in das
Schalter-Angebot aufgenommen.02.07.: Die Produktion der
diesjährigen Zuschlagsmarken "Für die Jugend", die am 11. August
erscheinen, führt zu einer Besonderheit, die nur noch selten
vorkommt, nämlich zu Zusammendrucken zweier Werte! Die beiden Werte
zu 55+25 Cent der Serie werden zusammen in einem Zehnerbogen
gedruckt und in zwar in der Weise, das von jedem Motiv fünf Werte
untereinander angeordnet sind, die jeweils miteinander verbunden
sind. Es können also waagerechte Paare beider Werte herausgetrennt
werden. Waagerechte Zusammendrucke zweier verschiedener Werte aus
Schalterbogen hat es in der Vergangenheit schon einige Male gegeben,
etwa zum "Tag der Briefmarke 1978" (MiNr. 980-981) oder zur MOPHILA
'85 in Hamburg (MiNr. 1255-1256).
02.07.: Am 10. Juni feiert die Eisenbahnstrecke von Erfurt
nach Meiningen ihr 10-jährigen Bestehen. Ein Bahnhofsfest aus diesem
Anlass am 11. Juni wartet mit vielen - auch philatelistischen -
Attraktionen auf. Ein Besuch in Meiningen ist sicher lohnenswert,
denn unweit der Veranstaltung befindet sich das Dampflokwerk, das zu
Führungen einlädt. Aufgrund des Zusammenschlusses der Deutschen
Reichsbahn und mit der Deutschen Bundesbahn waren Anfang der 90er
Jahre viele Strecken in Südthüringen nicht mehr ausgelastet und
standen vor der Stilllegung. So kam für die Erfurter Industriebahn
der Zeitpunkt, sich neu zu aufzustellen. Bereits am 24. Mai 1998
übernahm sie Personenverkehrsleistungen zwischen Erfurt und
Leinefelde. Ein weiterer Schritt war die Gründung des
Tochterunternehmens Süd-Thüringen-Bahn GmbH am 10. Dezember 1999,
ein Gemeinschaftsunternehmen der Hessischen Landesbahn GmbH und der
Erfurter Industriebahn (EIB). Als Logo wurde der Lauf der Strecke um
die Werra gewählt. Dieses Logo ist an den Seitenflächen der
Fahrzeuge ersichtlich. Nach dem abgeschlossenen Verkehrsvertrag mit
dem Land Thüringen übernahm diese Bahn die gesamte Werrastrecke von
Eisenach über Meiningen nach Eisfeld und Wernshausen über
Schmalkalden nach Zella-Mehlis. Am 10. Juni 2001 kam schließlich die
Strecke Erfurt nach Meiningen dazu. Aus Anlaß des 10-jährigen
Jubiläums wird es am 11. Juni ein Bahnhofsfest in Meiningen mit
vielen Attraktionen geben. Höhepunkt ist sicherlich der
Pendelverkehr des "Adler" ab 10 Uhr auf der Strecke
Meiningen-Walldorf. Ebenfalls ist eine Taufe eines Fahrzeuges der
Süd-Thüringen-Bahn vorgesehen. Auf der Bühne im Bahnhofsgelände wird
ein abwechslungsreiches Programm angeboten. Verschiedene Städte,
Gemeinden und Vereine sind mit Informationsständen vertreten. Für
Speisen und Getränke ist bestens gesorgt. Die Philatelisten der
Stadt Meiningen präsentieren zwei Sonderstempel und je einen
Souvenirumschlag und eine Souvenirkarte zum Jubiläum. Zu Gast in der
Bahnhofshalle ist das Team "Erlebnis: Briefmarken" aus Hanau und
wird beide Sonderstempel abschlagen und aufgegebene Post
weiterleiten. Ein weiterer Höhepunkt der Meininger
Briefmarkenfreunde sind Vorstellung und Verkauf der personalisierten
Briefmarke der Österreichischen Post zu den Thema "10 Jahre
Südthüringenbahn". Natürlich besteht auch wieder die Möglichkeit,
diese Marke in Wien abstempeln und direkt an die Heimatadresse
original laufen zu lassen. Weitere philatelistische Informationen
über: Matthias Reichel, Wohnpark 2, 98639 Rippershausen,
reichel.matthias@t-online.de.
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01.06.: Als
Nachfolger von Dr. Hans-Karl Penning, der sich nicht mehr zur Wahl
stellte, wurde Herr Christian Geigle (49) zum neuen Präsidenten des
Bundes Philatelistischer Prüfer (BPP) gewählt. Damit vollzog sich
ein schon länger vorbereiteter Generationswechsel an der Spitze des
Verbandes. Vizepräsidenten sind weiterhin Peter Sem und Rolf Tworek.
Schrift- und Geschäftsführer bleibt Dr. Helmut Oechsner. Für Udo
Fleiner, der nicht mehr zur Wahl antrat, wurde Gunnar Gruber zum
Schatzmeister gewählt. Dr. Hans-Karl Penning wurde zum
Ehrenpräsidenten des BPP ernannt und außerdem mit der
Köhler-Medaille 2011 für außerordentliche Verdienste um das
Prüfwesen ausgezeichnet.01.06.: Wie aus der "Deutschen
Briefmarkenrevue" (DBR) zu erfahren ist, wird die im Februar 2011
angekündigte erste Internationale Briefmarken-Börse Schkeuditz bei
Leipzig vorerst nicht realisiert. Das teilte die Messe Sindelfingen
in diesen Tagen den Händlern mit, die sich bislang angemeldet
hatten. Teile des Fachhandels hätten deutlich Bedenken hinsichtlich
der regionalen Kaufkraft geäußert. Die Erwartung, die Standmieten
nochmals deutlich zu reduzieren, sei an dem anvisierten Standort,
einer professionell gemanagten Messehalle, nicht realisierbar. Auch
sei bei Bekanntgabe der ursprünglichen Pläne zu Jahresbeginn nicht
absehbar gewesen, dass im Herbst 2013 die NAPOSTA auf der nahe
gelegenen Messe Leipzig ausgerichtet werden soll. Die Messe
Sindelfingen nimmt deshalb im Interesse aller Marktteilnehmer von
den Plänen für Schkeuditz vorerst Abstand. Die volle Konzentration
gilt nun den Internationalen Briefmarken-Börsen in Sindelfingen
(27.-29. Oktober 2011) und München (1.-3. März 2012).
01.06.: Die "Deutsche Briefmarkenrevue" warnt vor einem alten
Stmepel, der bei ebay angeboten wurde! Daß bei eBay immer wieder
ältere Original-Poststempel gehandelt werden, ist nichts Neues. Wenn
für einen solchen Stempel wie im aktuellen Falle bei Auktionsende
(4. Mai 2011) 385 Euro bezahlt werden, verdient dies Beachtung. Der
Anbieter "theodorliebe", ein reger Verkäufer mit 1852 Bewertungen,
davon 99,8% positiv, beschrieb den Stempel wie folgt:
"Orig. Poststempel; Holz/Eisen mit Datumeinstellung, Deutsche
Schiffspost - Seedienst Ostpreussen des Motorschiff 'MS Hansestadt
Danzig' Route Swinemünde-Pillau; der Stempelausdruck ist deutlich
lesbar bis auf die Anfangsbuchstaben von 'Hansestadt Danzig', Dm.
3,7 cm, Hoch 12,5 cm, die Datumeinstellung 6.2.33 läßt sich nicht
verändern, da fehlt vermutlich ein Tropfen Öl, keine auffälligen
Rostansätze, bei dem Stempel handelt es sich garantiert um ein
Original ! ! ! Fragen werden gern beantwortet; beachten Sie auch
meine anderen Angebote.' Ob ein Liebhaber der deutschen Schiffspost
oder ein Filoutelist den stattlichen Beitrag investiert hat, wird
sich irgendwann zeigen. Jedenfalls sollten Belege mit diesem Stempel
genau unter die Lupe genommen werden.
01.06.: Das Ergebnis der "Wahl der schönsten Briefmarke
Europas 2009" war diesmal relativ knapp: Mit 17,35% verteidigte
Deutschland seinen Titel und gewann insgesamt zum vierten Mal den
Wettbewerb. Als Zweiter setzte sich Norwegen mit 14,22% der
abgegebenen Stimmen gegen die Färöer-Inseln durch, die 11,54%
erreichten. Die siegreiche deutsche Marke zeigt einen
Sonnenuntergang und stammt aus der Wohlfahrtsserie
"Himmelserscheinungen". Norwegen punktete mit einer Blockausgabe,
auf der Sonne und Mond zu sehen sind. Die Färöer-Inseln schickten
ein stimmungsvolles Bild mit dem Sonnenuntergang an der Küste von
Leynar ins Rennen. Am letzten Samstag der 21. Internationalen
Briefmarken-Messe in Essen wurden die Urkunden und Preise auf an
Vertreter der erfolgreichen Nationen überreicht. Insgesamt neunzehn
europäische Postverwaltungen hatten eine Marke nominiert - häufig
diejenige, die in dem Heimatland bereits zur schönsten Marke gekürt
worden war. Darum hat der Wettbewerb, der bereits zum 14. Mal von
der in Ratingen erscheinenden Fachzeitschrift "Deutsche
Briefmarken-Revue" (DBR) veranstaltet wurde, ein Jahr "Verzögerung".
Die Wahlunterlagen für die 15. Auflage sind im Herbst 2011 bei der
DBR, Postfach 10 82 54, 40863 Ratingen oder im Internet unter
www.deutsche-briefmarken-revue.de erhältlich.
01.06.: Vom 13. bis 15. Mai suchen die Jungen
Briefmarkenfreunde ihre Deutschen Mannschaftsmeister im Erlebnishaus
Altmark in Zethlingen in Sachsen-Anhalt. Angeschlossen ist eine
Briefmarkenausstellung der Jugend im Rang 3. In insgesamt fünf
Wettbewerben müssen jeweils zwei Jugendliche mit ihrem Betreuer ihr
Wissen und Können zur Philatelie und dem Wettbewerbsthema
"Bauernhof" beweisen, bevor am Ende feststeht, ob das bayerische
Team aus Rosenheim seinen Vorjahrestitel verteidigt hat. Nähere
Informationen unter www.dphj.de.
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01.05.: Nach der
verheerenden Natur- und Reaktorkatastrophe in Japan ist das
Organisationskomittee der Philanippon 2011 in der Hafenstadt
Yokohama bemüht, den Eindruck von Normalität zu vermitteln. Auf der
Startseite der Homepage (www.philanippon.jp) bedanken sich die
Organisatoren für die weltweite Anteilnahme und versichern, die
Vorbereitungen für die Briefmarken-Weltausstellung vom 27. Juli bis
2. August zu einem guten Abschluss zu bringen. Mit einer Karte will
man die Aussage unterstreichen, dass Besuchern keine radioaktive
Verstrahlung droht, weil der Flughafen Narita 193 km und Yokohama
selbst 252 km vom Unglücksreaktor in Fukushima entfernt liegt. Den
Bund Deutscher Philatelisten (BDPh) scheint das nicht überzeugt zu
haben. Der für die Philanippon zuständige Kommissar Dr. Wolfgang
Leupold informierte jetzt die deutschen Sammler, die sich beim ihm
für die Weltausstellung angemeldet hatten, dass der BDPh seine
Teilnahme abgesagt hat. Auch andere europäische Sammlerverbände
verzichten offenbar auf eine Präsenz in Japan. Ob die Philanippon
dadurch beeinträchtigt wird, bleibt abzuwarten.01.05.: Die
diesjährige Essener Briefmarken-Messe vom 5. bis 7. Mai in der Halle
1 A der Essener Messe bietet den Besuchern zum 35-jährigen Jubiläum
einige Überraschungen. Wie aus der "Deutschen Briefmarkenrevue"
(DBR) zu erfahren ist, wird mit einem Sonderstempel die am 26. Juni
in Deutschland beginnende Fußball-Weltmeisterschaft der Frauen
bedacht. Am Freitag, dem 6. Mai, wird von 12 bis 13 Uhr eine
Nationalspielerin, die im aktuellen WM-Kader steht, zu einer
Autogrammstunde erwartet!
01.05.: Zum Saisonabschluß am 14. Mai - letztes
Bundesliga-Heimspiel - hat der 1. FC Köln einen Sonderstempel
beantragt, der eine Stadtansicht und Vereinswappen mit dem Geißbock
"Hennes" zeigt. Dieser Stempel wird im Stadion eingesetzt, ist aber
auch beim Philatelie-Shop in der Postfiliale Köln, Breite Str. 6-26
(WDR-Arkaden), erhältlich. Ob es für die Kölner etwas zu feiern gibt
(nämlich den Klassenerhalt) oder zum wiederholten Mal der Gang ins
Unterhaus anzutreten und es damit tatsächlich das (vorerst) letzte
Bundesliga-Heimspiel ist, bleibt abzuwarten. Die Führung des 1. FC
Köln scheint ganz optimistisch zu sein, sonst hätte sie den Stempel
wohl kaum beantragt.
01.05.: Laut "Deutscher Briefmarkenrevue" erscheint am 5. Mai
eine neue Blankoganzsache mit eingedruckter 55-Cent-Marke "125 Jahre
Automobil", die am selben Tag auch naßklebend herauskommt. Mit der
Blankoganzsache besteht die Möglichkeit für kleinere Verbände oder
Vereine, diese nach eigenen Entwürfen gestalten zu lassen. Sie ist
nur in Verpackungseinheiten à 100 Stück zum Preis von 65 Euro
erhältlich.
01.05.: Da in Deutschland zum Internationalen Jahr der Chemie
2011 keine Ausgabe erscheint, hat die Thematische
Arbeitsgemeinschaft Technik und Naturwissenschaften in eigener Regie
eine Pluskarte Individuell anfertigen lassen, die gleichzeitig den
200. Geburtstag des großen deutschen Chemikers Robert Bunsen ehrt.
Auf der Rückseite der Karte sind einige seiner Erfindungen
abgebildet: der Bunsenbrenner, der Spektralanalysator und die
Wasserstrahlpumpe. Mit Hilfe der Spektralanalyse entdeckte Bunsen
gemeinsam mit G. R. Kirchhoff die Elemente Cäsium und Rubidium. Die
Karte ist erhältlich bei Dr. Fritz Baumgardt, Unter den Eichen 7,
16556 Borgsdorf, Telefon 03303/50 11 07, baumgardt.borgsdorf@freenet.de.
Es gibt auch einen entsprechenden Plusbrief, der jedoch nur in
kleiner Serie hergestellt wurde.
01.05.: Seit Jahren lässt sich die Deutsche Post sehr viel Zeit mit
der Veröffentlichung der Auflagen von Zuschlagsmarken. Die letzten
bekannten Verkaufszahlen stammen von der Sporthilfe-Serie 2003 (!).
Ab den Jugendmarken desselben Jahres tappt man im Dunkeln.
Äußerungen der Zuschlagsempfänger hinter vorgehaltener Hand
bestätigen allerdings eine Fortsetzung des schon zuvor zu
beobachtenden Abwärtstrends. Einen indirekten Anhaltspunkt lieferte
jetzt der Vorsitzende des Aufsichtsrates und Kuratoriums der
Stiftung Deutsche Sporthilfe, Werner E. Klatten, bei der
Präsentation der diesjährigen Sportzuschlagsmarken im März in
Berlin, als er darüber klagte, daß die Serie des Vorjahres (2010)
mit 1,23 Millionen Euro Erlösen das schlechteste Ergebnis seit
Bestehen der Sporthilfe einbrachte. Die Tatsache, daß immer weniger
Briefe geschrieben werden, ist sicher nur ein Grund. Schwierigkeiten
beim Vertrieb über die Schalter und eine rückläufige Zahl von
Neuheiten-Sammlern fallen vermutlich stärker ins Gewicht. Mit der
Reduzierung der Zuschlagsmarken ab 2012 (siehe DBR 4/11, Seite 9)
dürfte sich die Verringerung der Zuschlagserlöse sogar noch stärker
fortsetzen.01.05.: Die Duisburger Briefmarkenfreunde e.V.
veranstalten vom 13. bis 15. Mai 2011 im Kulturzentrum Duisburg
Huckingen, Steinhof, ihre vierten Duisburger Philatelietage, DUPHIL
die Vierten. Ihnen ist es gelungen, die seltenste Briefmarke der
Welt, nämlich die One Cent British Guyana, für den Zeitraum der
Ausstellung nach Duisburg zu holen! Die Marke wird am Samstag und
Sonntag (14. und 15. Mai) von 10 bis 16 Uhr für jedermann kostenlos
zugänglich sein. Sie wird das Herzstück der Schatzkammer sein. Es
werden aber viele andere interessante Sammlungen zu sehen sein, wie
zum Beispiel Teile der größten Heimatsammlung Duisburg und das
Exponat "Lebenszeichen" , Post aus Konzentrationslagern des
NZ-Regimes, von Dr.Willy Hartmann. Auch für Jugendliche wird u.a.
die größte Sammlung mit Fischmotiven ausgestellt. Darin sind bewußt
einige Fehler eingebaut, die es gilt zu entdecken. Der Besuch der
Ausstellung ist kostenlos. Weiterhin wird es Vorträge, Infostände
und viele Informationen rund um das Hobby Briefmarkensammeln geben.
Es besteht auch die Möglichkeit, Marken oder Sammlungen von einem
Auktionator in den oben angeführten Zeiten kostenlos schätzen zu
lassen. Weiter Informationen können bereits schon jetzt bei Klaus
Kühn unter Telefon 0177 / 70 75 47 0 oder e-Mail duisburg.kuehn@t-online.de
angefordert werden.
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02.04.: Mit der
Messeganzsache und einem Sonderstempel wird auch das 125-jährige
Automobil-Jubiläum auf der 21. Internationalen Briefmarken-Messe in
Essen vom 5. bis 7. Mai 2011 gefeiert. Die Deutsche Post engagiert
sich auch in der Nachwuchsförderung im deutschen Rennsport. Auf
ihrem Großstand kann man an allen drei Messetagen einen Boliden aus
dem Porsche Carrera Cup bestaunen. Am Freitag, dem 6. Mai, kommt in
der Zeit von 10 bis 14 Uhr der Nachwuchsfahrer Mario Fahmbacher und
stellt sich den Fragen und Autogrammwünschen. Farnbacher fährt in
seinem zweiten Jahr die ADAC Formel Masters und hat beste Chancen,
diese Serie zu gewinnen. Dies hat er schon letztes Jahr
eindrucksvoll gezeigt, als er die letzten drei Rennen für sich
entschied. Er kommt aus einer Motorsportfamilie. Sein Vater und
Bruder sind auch gefahren bzw. fahren Rennen und haben ein eigenes
Motorsportteam.02.04.: Die sowjetische Postverwaltung gab
zur 1. Allunions-Briefmarkenausstellung am 5. Dezember 1932 zwei
Sondermarken heraus, die zur dreifachen Nominale verkauft wurden, um
die Veranstaltungskosten zu decken. Jeweils zwei Exemplare beider
Werte wurden in einem ungezähnten Block ohne Gummi an geladene Gäste
abgegeben. Aber es gibt noch eine Steigerung des ohnehin raren
Blocks: ein Vorlagestück mit einem entsprechenden Randeindruck zum
Bericht des Allrussischen-Zentral-Exekutiv-Komitees Nr. 16832 und
daneben gesetzter Unterschrift! Diese Top-Rarität der russischen
Philatelie konnte Auktionator Ulrich Felzmann auf seiner
Frühjahrsauktion vom 24. bis 26. Februar 2011 offerieren. Der Ausruf
für dieses seltene Stück lag bei 80 000 Euro, der Zuschlag
schließlich bei 105 000 Euro. Der Block war Bestandteil des
ausgesprochen großen Raritäten-Angebotes von Rußland/Sowjetunion,
das zu den Schwerpunkten der 132. Felzmann-Auktion gehörte.
03.04.: Die Itella Posti Oy gibt in Finnland den
traditionellen Ostersonderstempel heraus, mit dem man seine
Ostergrüße am Montag, dem 18. April, in der Hauptpost Helsinki (Mannerheimintie
1 A, 00100 Helsinki) stempeln lassen kann. Man bekommt den Stempel,
wenn man die Sendungen in den Briefkasten der Hauptpost für
Sonderstempel einwirft. Alle Sendungen werden mit einem Gummistempel
gestempelt. In diesem Jahr ist das Motiv des Ostersonderstempels ein
aus Weidenkätzchenzweigen geflochtenes Gewinde, das von Jukka Talari
entworfen wurde. Der Sonderstempel eignet sich besonders gut für
Ostergrüße, die mit der von Leena Airikkala entworfenen Briefmarke
Tulpenstrauß frankiert wurden. Die Marke wird am 1. April 2011
herausgegeben Kunden können eine kleine Menge Karten/Briefe, für die
sie einen Sonderstempel wünschen, an die Adresse Helsingin
Postikeskus, Vastaanotto/Erikoisleimat, Pääsiäisen erikoisleima, Pl
1031, 00011 Itella, Finnland, richten. Zum Vorausstempeln können
höchstens zehn Karten oder Briefe mit gültigen Postwertzeichen
geschickt werden. Außerdem muß auch ein frankierter Antwortumschlag
beigelegt werden.
02.04.: Wie in der "Deutschen Briefmarken-Revue" (DBR) zu
lesen ist, erscheint am 5. Mai eine neue Markenbox 100 mit 100
Sonderpostwertzeichen "Caspar David Friedrich - Der Wanderer über
dem Nebelmeer" aus der Serie "Deutsche Malerei" à 55 Cent auf einem
Trägerstreifen (rückseitig in Fünferschritten nummeriert). Diese
selbstklebende Version der Bund MiNr. 2840 ist eine neue Ausgabe und
wird dementsprechend eine MiNr. Bekommen. Der Verkauf der Markenbox
erfolgt ab 5. Mai durch die Niederlassung Philatelie sowie (Zug um
Zug) in Postfilialen und -agenturen. Über die Niederlassung
Philatelie ist auch die Abgabe als Fünferstreifen möglich.
02.04.: Um die Jahreshauptversammlung attraktiver zu machen,
hat der Bundesverband des Deutschen Briefmarkenhandels (APHV) ein
zweitägiges Programm organisiert, das zukünftig an wechselnden Orten
zur Regel werden soll. Dadurch war die Jahreshauptversammlung am 13.
März in Köln wesentlich besser besucht als in den Vorjahren. Im
Mittelpunkt der fünfstündigen Veranstaltung stand die Neuwahl des
Vorstandes, dessen Amtszeit fünf Jahre beträgt. Durch die
Satzungsänderung mußte eine Verkleinerung von sieben auf fünf
Mitglieder durchgeführt werden. Mit fast 99% der abgegebenen Stimmen
wurde Arnim Hölzer als Präsident wiedergewählt. Eine ebenso
deutliche Mehrheit konnte auch Wolfgang Lang als 1. Vizepräsident
für sich verbuchen. Für die Wahl des 2. Vizepräsidenten und der
beiden Beisitzer stellten sich jeweils mehrere Kandidaten zur
Verfügung. Zum 2. Vizepräsidenten wurde Stefan Jopke gewählt, zu den
Beisitzern Bernd Holsten und Stefan Lutter.
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05.03.: Der
Ausgabetag der Juli-Neuheiten ist vom 14. um eine Woche auf den 7.
Juli vorverlegt worden. Die Terminverschiebung soll dem Vernehmen
nach mit einer Markenübergabe zusammenhängen.05.03.: Bei
der Herstellung der Sondermarke für Altkanzler Helmut Kohl (siehe
DBR 2/11, Seite 3) gibt es Verzögerungen. Selbst bei günstigstem
Verlauf ist mit einer Herausgabe wohl nicht vor Spätsommer zu
rechnen.
05.03.: Hamburg 1864 - ungezähnt und gezähnt (MiNr. 8 f und
MiNr. 12 I a) zusammen auf einem Brief - diese wahrlich
sensationelle Neuentdeckung einer wertstufengleichen Mischfrankatur
ist das Highlight eines fast 200 Positionen umfassenden
"Hamburg"-Angebotes, das am 4. Februar 2011 in der Auktionsgalerie
der Firma Schwanke in der Kleinen Reichenstraße versteigert wird.
Derartige Mischfrankaturen sind sehr selten, und es sind insgesamt
nur eine Handvoll Briefe bekannt. In dieser Kombination, jedoch mit
der viel häufigeren MiNr. 12 II b wurde ein Brief in der "Kuphal"-Sammlung
zum Preis von 26 000 Franken verkauft.
05.03.; Die Marken der Serie" Post" sind in diesem Jahr den
"vier Elementen" gewidmet. Die Marken zeigen die Motive "Wasser",
"Erde", "Feuer" und "Luft". Diese vier Elemente bestimmen das Leben
der Menschen und prägen ihre Sicht der Welt.
05.03.: Die Serie "Für den Sport" mit insgesamt vier
Zuschlagsmarken behandelt (zweimal) das Thema
"Frauen-Fußball-Weltmeisterschaft", Turn-Europameisterschaft" und
"Hockey-Weltmeisterschaft". Alle drei Ereignisse finden in diesem
Jahr in Deutschland statt!
05.03.: Die Messe Sindelfingen expandiert. Im November gibt es
im Leipziger Globana Trade Center in der Nähe des Flughafens
Leipzig-Halle und des Autobahnkreuzes Schkeuditz deshalb erstmalig
eine "Internationale Briefmarken-Börse".
05.03.: Zur "Spring Stampex" in London vom 23. bis 26. Februar
gab es von der Dt. Post AG einen speziellen Messebrief, der auf
ihrem Stand verkauft wurde.
05.03.:Die beiden Marken zu 45 und 55 Cent der am 7. April
erscheinenden Serie "Fachswerkbauten in Deutschland" mit
Fachwerkhäusern aus Alsfeld und Hartenstein soll es auch als
Rollenmarken geben, die am 7. Juli verausgabt werden sollen, wie in
der "Deutschen Briefmarken-Revue" (DBR) zu lesen ist.
05.03.: lt. DBR wird die Ausgabe der Gedenkganzsache "100
Jahre Viermastbark Passat" vom 11. August auf den 4. Mai vorverlegt,
da es die Ganzsache zum 75. Jubiläum zum "Tag der Briefmarke" am 11.
August geben soll.
05.03.:Seit Ende Januar gibt es bei der Versandstelle in
Weiden die neuen Plusbriefe für das inner- und außereuropäische
Ausland mit und ohne Sichtfenster. Der Verkaufspreis beträgt 75 Euro
für 100 Stück und ist somit ohne Aufpreis für das Papier! Der
Verschlußstreifen trägt die Bedruckung www.plusbiref-individuell.de
und neben dem Wertstempel gibt es den Vermerk "PRIORITY", wie man
ihn auch aus dem Ausland auf Zudruck bzw. Aufkleber kennt. Bisher
bekannt sind die Auftragsnummern C20/1500263112 FSC C006578 BA59001
(ohne Fenster) und C20/1500263112 FSC C006578 BA59002 (mit Fenster).
05.03.: Seit Februar gibt es von der Dt. Post AG auch eigene
Maximumkarten. Erschienen ist bisher zu 75 Cent "Weltkulturerbe
UNESCO-Altstadt Regensburg".
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05.02.: Wie aus der
"Deutschen Briefmarken-Revue" (DBR) zu erfahren ist, wird es bei der
Herstellung der Sondermarke für Altkanzler Helmut Kohl tz
Verzögerungen kommen. Selbst bei günstigstem Verlauf ist mit einer
Herausgabe wohl nicht vor dem Spätsommer zu rechnen.
05.02.: Die beiden Werte zu 45 und 55 Cent der am 7. April
erscheinenden Serie "Fachwerkbauten in Deutschland", die
frühzeitliche Fachwerkhäuser in Alsfeld und Hartenstein zeigen,
werden auch auf der Rolle produziert und in dieser Form am
Ausgabetag 7. Juli in die Schalter gelangen. Der 55-Cent-Wert wird
dabei den "Dachs" ersetzen, der dann in Rollenform gut 1 ½ Jahre in
den Postfilialen war, sich dort aber nicht gerade zum
Verkaufsschlager entwickelte. Die Ausgabe sowohl in Bogen als auch
von Rollen führt zusätzlich zur Katalogisierung von waagerechten
Paaren (aus Zehnerbogen) und Rollenmarken mit rückseitigen Nummern.
Spezialisten sollten dies beachten und sich die auslaufende
"Dachs"-Marke rechtzeitig in den benötigten Varianten zum Postpreis
besorgen.
05.02.: Die neuen Plusbriefe (mit und ohne Fenster) mit
vereinheitlichtem Porto für das inner- und außereuropäische Ausland
sind seit Ende Januar bei der Versandstelle in Weiden erhältlich und
warten mit einigen Überraschungen auf, wie die "DBR" festgestellt
hat: Da ist zunächst der Verkaufspreis von 75 Euro für 100 Stück,
also erstmals ohne Papierpreiszuschlag. Der Verschlußstreifen trägt
eine neue Bedruckung, und es befindet sich ein neuer "PRIORITY"-Vermerk
neben dem Wertstempel.
05.02.: die "DBR" meldet, daß der Australier Robert Gray, der
seit 2002 Leiter der UNO-Postverwaltung am Hauptsitz in New York
ist, am 14. Februar 2011 in Ruhestand gehen wird. Sein Nachfolger
wird der Amerikaner David Failor, der ebenfalls ein ausgewiesener
Postfachmann ist. Noch bis zum 31. Januar 2011 wird er seinen neuen
Posten als Exekutivdirektor der US-Post bekleiden, wonach er dann
zur UNO-Postverwaltung wechseln wird.
05.02.: Die Forschungsgemeinschaft "Tag der Briefmarke" im
BDPh hat aus Anlaßs des Jubiläums "75 Jahre Tag der Briefmarke in
Deutschland" eine Ganzsache - Blankoganzsache BDPh (Postplakat) -
mit Zudruck herausgegeben Diese Ganzsache ist mit einem Tagesstempel
des Teams Berlin "Erlebnis: Briefmarke" vom 7. Januar 2011 mit der
Post gelaufen. Die tatsächlich vorhandene Codierzeile ist auf der
Abbildung nur zu erahnen. Der Preis für die Ganzsache beträgt 2,50
Euro zuzüglich der Portokosten. Belege sind erhältlich bei: Hubert
Oho, Postfach 31 10, 26180 Rastede, Telefon 04402/38 63 oder 98 53
72, hubert.oho(at)ewetel.net.
05.02.: Die Deutsche Post wirbt in ihren Filialen mit
Aufstellern und ausliegenden Prospekten unter dem Titel "Große
Überraschung" u.a. für ein 5er-Plusbrief-Set zu einem Aktionspreis
von 2,99 Euro. Was sich dahinter verbirgt, weiß aber zumindest vor
Ort keiner so genau. Postsprecher Erwin Nier erklärte auf Nachfrage
der DBR: "Grundsätzlich handelt es sich beim Plusbrief 5-er Set um
ein Standardprodukt, das hier zum Aktionspreis von 2,99 Euro bis zum
28. Februar 2011 angeboten wird." Es handelt sich also nicht um ein
speziell für diese Aktion aufgelegten Plusbrief mit neuem
Wertstempel, sondern um welche aus dem aktuellen Programm.
05.02.: Die Postphilatelie weitet ihr Angebot weiter aus! Nach
echt gelaufenen Ersttagsbriefen werden nun auch Maximumkarten
aufgelegt.
Für 2011 sind insgesamt fünf solcher Ausgaben geplant:
- 3. Februar 2011 "Weltkulturerbe der UNESCO Altstadt Regensburg"
- 7. April 2011 Serie "Fachwerkbauten in Deutschland" (2 Motive)
- 5. Mai 2011 "125 Jahre Automobil"
- 14. Juli 2011 "500 Jahre Till Eulenspiegel"
- 15. September 2011 "100 Jahre Elbtunnel Hamburg"
Der Preis der ersten Maximumkarte mit einem Regensburg-Motiv beträgt
2 Euro. Die Auflage ist auf 3000 Stück pro Motiv limitiert.
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05.01.: Die Tarife für
Auslandsbriefe und Postkarten wurden ab dem 01.01.2011 angeglichen.
Für den Versand in das europäische wie auch das weltweite Ausland
sowohl für Briefe (Standardbriefe bis 20 g) als auch für Postkarten
gilt dann ein Porto von 75 Cent. Aus diesem Grund werden neue
Umschläge mit der am 3. Januar neu erschienenen Dauerbriefmarke
"Ballonblume" als bildgleichem Wertstempel herausgegeben, die aber
nur noch über die Versandstellen in Packungen zu 100 Stück
bestellbar sind. Die Herausgabe von Auslandspostkarten wird
eingestellt!
05.01.: Die
Internationale Vereinigung für UNO-Philatelie (UNOP) weist darauf
hin, daß mehrere von der UNO-Postverwaltung verkaufte
personalisierte UNO-Briefmarken nach den Richtlinien des
Weltpostvereins schädliche Ausgaben sind, d.h. der Abgabepreis
beträgt mehr als 150 Prozent des Nennwertes. "Aktuell sei hier der
Mondbogen (Ausgabedatum 1. Mai 2010) erwähnt", heißt es in der
Erklärung. "Dessen Nominale beträgt 10 x 44 Cent = 4,40 Dollar; der
Verkaufspreis beträgt 9,95 Dollar. Wir sehen es als unsere Aufgabe
an, die Sammler über diesen Sachverhalt zu informieren. Die UNOP
e.V. fordert daher alle Kataloghersteller auf, diese Tatsache bei
der Katalogisierung zu berücksichtigen und durch hervorgehobene
diesbezügliche Hinweise bei den einzelnen Ausgaben die Sammler zu
informieren." Solche Ausgaben können auch auf
Wettbewerbsausstellungen nicht gezeigt werden.
05.01.: Die
Philatelistische Bibliothek Hamburg e.V. feiert 50-jähriges
Jubiläum. Aus diesem Anlaß gibt es einen Sonderstempel, der eine
Eule zeigt. Nach der Gründung am 18.01.1971 in Hamburg haben sich
über all die Jahre immer Philatelisten und Freunde der Literatur
gefunden, die auf ehrenamtlicher Basis alle erforderlichen Arbeiten
zum Auf- und Ausbau der Bibliothek geleistet haben - seit einigen
Jahren zusätzlich durch eine Bibliothekarin unterstützt. Das
Ergebnis kann sich sehen lassen: Der Bestand von ca. 20 500 Titeln
ist über eine CD-ROM für jeden digital verfügbar. Zusätzlich wurden
über 40 000 Artikel aus frühen Fachzeitschriften und
Ausstellungskatalogen verzeichnet. Darüber hinaus hat die Bibliothek
von Anfang an eine Orts- und Fernausleihe für jedermann angeboten.
Die Auskunftsarbeit wird mit großem Engagement geleistet, denn da
hilft ein Sammler dem anderen! Diese Einstellung prägt die
freundliche Atmosphäre, die jeder Bibliotheksnutzer sofort verspürt.
Die Philatelistische Bibliothek Hamburg e.V. wird aus Anlaß des
Jubiläums vom 1. bis 31. März 2011 im Bezirksamt Wandsbek, in
unmittelbarer Nachbarschaft der Bibliothek, eine kleine Ausstellung
durchführen. Am Eröffnungstag wird ein Sonderpostamt in der
Bibliothek von 10 bis 18 Uhr den abgebildeten Sonderstempel
einsetzen. Adresse: Schloßstr. 12, 22041 Hamburg.
05.01.: Wie in der
"Deutschen Briefmarkenrevue - DBR" zu lesen ist wird das
Sammlertelefon des Bundes Deutscher Philatelisten (BDPh) fortgeführt
und ist zukünftig erreichbar unter der Telefonnummer 0228/30 858-37
jeweils mittwochs von 15 Uhr bis 18 Uhr. Auf die Weiterverwendung
der 01805-Servicenummer wurde verzichtet, da die meisten
Telefonverträge mittlerweile eine Festnetz-Flatrate haben. Damit ist
die neue Telefonnummer kostenfrei zu erreichen, bei der bisherigen
Servicenummer waren alle Anrufe kostenpflichtig. Auch wenn das
BDPh-Sammlertelefon zukünftig nur an einem Tag in der Woche zur
Verfügung steht, soll sich bei der Qualität der Antworten nichts
ändern. Das hohe Ansehen dieses Sammlerservices ist untrennbar mit
Hans Paikert verbunden, dem der Bundesvorstand des BDPh für das
geleistete Engagement am BDPh-Sammlertelefon ganz herzlich dankt.
05.01.: Laut "DBR"
gibt es beim Programm für die Gedenkganzsachen 2011 der Deutschen
Post AG eine erste Ergänzung. Zum Jubiläum "75 Jahre Tag der
Briefmarke in Deutschland" kommt am 11.08.2011 eine weitere
Gedenkganzsache heraus, auf der die am selben Tag erscheinende
gleichnamige Sonder-Zuschlagsmarke zu 55+25 Cent als Wertstempel
aufgedruckt ist. Das Ausgabeprogramm umfaßt nun insgesamt acht
Gedenkganzsachen.
05.01.: Die
Forschungsgemeinschaft "Tag der Briefmarke" im Bund Deutscher
Philatelisten und der Verband Berliner Philatelisten-Vereine e.V.
setzen im kommenden Jahr gemeinsam einen besonderen
Absenderfreistempel ein, mit dem der seit 75 Jahren in Deutschland
gefeierte TAG DER BRIEFMARKE gewürdigt werden soll. Ein Tag, der auf
einer Idee beruht, die die Kraft hatte, weltweit einen Ehrentag der
Philatelisten zu begründen. Der AFS steht vom 07.01.2011 bis zum 31.
Dezember 2011 zur Verfügung. Da der erste Tag der Briefmarke in
Deutschland am 07. Januar 1936 in Berlin gefeiert wurde und an
diesem Tage ein Freistempelabdruck postaisch verwendet wurde, wird
der neue Freistempel den damals verwendeten Werbeeinsatz zeigen mit
dem zusätzlichen Hinweis "75 Jahre" Die ForGe "Tag der Briefmarke"
und der Berliner Verband geben allen interessierten Sammlern die
Möglichkeit, Belege vom Tag des Ersteinsatzes oder jederzeit im
Laufe des Jahres 2011 selbst aufzugeben. Hierzu können eigene
vorbereitete Belege (Karten oder Umschläge) eingesandt werden an:
Frank Hindenburg, Attilastr. 180, 12105 Berlin, E-Mail: frahind@aol.com.
Für den Tag des Ersteinsatzes bestimmte Post sollte bis zum 4.
Januar 2011 bei Herrn Hindenburg eingetroffen sein. Bis zum
Jahresende können Belege eingesandt werden, die nach Eingang
freigestempelt und mit der Post auf den Weg gebracht werden. Die
Kosten für die erwünschte Frankierung und je Beleg zusätzlich ein
Betrag von 0,25 Euro sollten der Einsendung bei Kleinbeträgen in
postgültigen Briefmarken, ansonsten bar beigefügt werden. Ein
Blanko-Briefumschlag wird zum Preis von 0,40 Euro (zzgl. Porto)
abgegeben; er ist erhältlich bei: Heinz Reibholz, Wasserstr. 8,
16767 Leegebruch, leephila@gmx.de.
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